E-Business-Anbieter GFT weiter mit Verlust

Dienstag, 30. März 2004
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St. Georgen Indien Spanien Ungarn Deutsche Bank


Der Internetdienstleister GFT schreibt weiter rote Zahlen: Das Unternehmen mit Sitz im baden-würtembergischen St.Georgen machte im vergangenen Jahr einen Verlust von 1,5 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Zwar sank der Umsatz der Unternehmensgruppe 2003 um 11 Prozent auf 138,1 Millionen Euro, aber auch das Minus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr: 2002 hatte GFT noch einen Verlust von 11,2 Millionen Euro eingefahren.

Der Konzern führt das verbesserte Ergebnis auf Kostensenkungsmaßnahmen und die Verlagerung der Produktion an ausländische Standorte wie Indien, Spanien und Ungarn zurück. Erst Anfang des Jahres hatte der Post-Konzern, neben der Deutschen Bank einer der größten GFT-Kunden, seine Aktien-Beteiligung an dem Internetdienstleister von 12 auf unter fünf Prozent verringert. Die Deutsche Bank gehört mit einer Beteiligung von 35 Prozent weiterhin zu den Groß-Aktionären bei der GFT-Gruppe, die zurzeit weltweit 1058 Mitarbeiter beschäftigt. ems
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