Dritter ARD-Vorabendkrimi "Henker & Richter" startet schwach

Freitag, 11. November 2011
Heiter bis tödlich in Westfalen: "Henker & Richter" (Foto: ARD/Frank Dicks)
Heiter bis tödlich in Westfalen: "Henker & Richter" (Foto: ARD/Frank Dicks)


Gestern startete der dritte neue Vorabend-Krimi im Ersten. Doch "Heiter bis tödlich: Henker & Richter" schnitt zum Auftakt bislang am schwächsten ab. 1,72 Millionen Zuschauer schalteten die erste Folge der im westfälischen Büdringhausen angesiedelten Serie ein, der Marktanteil kam damit nicht über 6,9 Prozent hinaus. Mit den regionalen Krimis unter dem gemeinsamen Label "Heiter bis tödlich" will das Erste seinen bereits seit Jahren vor sich hin dümpelnden Vorabend endlich wieder auf Vordermann bringen. Doch die erste Zwischenbilanz fällt durchwachsen aus. Die friesische Krimivariante "Nordisch herb" holte Ende Oktober zum Start nur mäßige 7,8 Prozent Marktanteil. Am besten startete noch die bayerische Ausgabe "Hubert und Staller", die in der Vorwoche immerhin 8,1 Prozent Marktanteile einfahren konnte. In der für die Werbevermarktung wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holten alle drei Serien nur Marktanteile zwischen 4 und 5 Prozent. Womöglich hat Das Erste seine Zuschauer mit drei neuen Serien in drei Wochen dann doch etwas überfordert.

Etwaige Hoffnungen auf spontane Quotensprünge am Vorabend haben sich also nicht erfüllt. Das Erste wird sich wohl oder übel weiter in Geduld üben müssen und abwarten, ob sich die neuen Krimis eine Fangemeinde erobern können. Jeweils 16 Folgen lang haben die Serien nun Zeit, sich zu bewähren. dh
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