Dresdner Bank schaltet Personalkarussell an

Donnerstag, 29. November 2001

Künftig konzentriert sich die Dresdner Bank auf die zwei Unternehmensbereiche "Corporates & Markets", in dem Firmenkunden- und Investment-Banking-Aktivitäten betreut werden, und "Private Kunden und Geschäftskunden" für gewerblich geprägte Firmenkunden. Der Bereich Asset Management wird planmäßig im Rahmen der Allianz Dresdner Asset Management geführt.

Aufgrund der Neuordnung scheiden zwei Vorstandsmitglieder aus: Joachim von Harbou, zuständig für Firmenkunden und Immobilien ist von seinem laufenden Vertrag zum 31. Dezember 2001 entbunden worden. Er wird sich als designierter Aufsichtsratsvorsitzender der Verschmelzung der drei Hypothekenbankentöchter der Frankfurter Großbanken zur Eurohyp widmen.

Auch Gerhard Barth, zuständig für den Unternehmensbereich Transaction Banking und Fachvorstand IT, nimmt zum Jahresende seinen Hut und verlässt die Dresdner Bank mit unbekanntem Ziel. Seine Aufgaben übernimmt Klaus-Michael Geiger, der zur Zeit als Chief Operating Officer bei Dresdner Kleinwort Wasserstein unter Vertrag steht.

Finanzvorstand Bernd W. Voss legt seine Aufgaben ebenfalls nieder und wechselt in den Aufsichtsrat. Seine Nachfolge als Chief Financial Officer tritt Klaus Rosenfeld an, der zurzeit als Generalbevollmächtigter Mitleiter des Corporate Centers Finanzen/Controlling und Leiter des Integrationsbüro ist, in dem die Zusammenführung von Allianz und Dresdner Bank koordiniert wird.

Dresdner Bank-Chef Bernd Fahrholz trägt künftig nicht mehr den Titel Vorstandssprecher, sondern Vorstandsvorsitzender. Mit der Umbenennung will die Dresdner Bank die Strukturen stärker an die in Industrieunternehmen angleichen.
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