Dresdner Bank macht Gegenangebot für Kirchs Springer-Anteile

Mittwoch, 13. Februar 2002

Nachdem Hypo-Vereinsbank sich bereit erklärt hat, Kirchs 40-prozentige Beteiligung am Axel-Springer-Verlag vorübergehend zu übernehmen, zeigt sich jetzt offenbar auch die Dresdner Bank interessiert. Aus Finanzkreisen hört die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", das die Bank ebenfalls über ein Angebot für das Paket nachdenken soll.

Das Springer-Paket ist derzeit als Sicherheit bei der Deutschen Bank hinterlegt. Durch das Angebot der Hypo-Vereinsbank bekommt der hochverschuldete Kirch-Konzern eine Atempause. Noch in dieser Woche wollen sich Deutsche Bank und Leo Kirch unabhängig voneinander mit den Gläubigern an einen Tisch setzen, um über eine Lösung zu sprechen.
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