Dow-Jones-Verlag lässt Rupert Murdoch abblitzen

Freitag, 04. Mai 2007

Der Verwaltungsrat des US-Verlags- und Finanzhauses Dow Jones hat beschlossen, nicht auf das Übernahmeangebot des Medienkonzerns News Corp in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar zu reagieren. Das Gremium traf die Entscheidung, nachdem sich einige Mitglieder der Bancroft-Familie, die die Mehrheit der Stimmrechte hält, gegen die Offerte von Rupert Murdoch ausgesprochen hatten. Aufgeben will der Medienmogul allerdings nicht, denn er hofft doch noch einige Anteilseigner umstimmen zu können. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" auf ihrer Website, die neben zahlreichen Lokalzeitungen und dem Magazin "Barron's" von Dow Jones herausgegeben wird. Tatsächlich haben sich in jüngster Zeit einige Familienmitglieder kritisch zur Entwicklung des Verlagshauses geäußert. bn

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