DoubleClick reagiert mit Aufklärungskampagne auf Kritik

Dienstag, 15. Februar 2000

Der Onlinevermarkter DoubleClick startet eine umfangreiche Aufklärungskampagne, die Internetnutzer schulen und ihnen beibringen soll, wie sie ihre Privatsphäre und ihre persönlichen Daten im World Wide Web schützen können. Dies kündigte Kevin Ryan, Präsident von DoubleClick, am Montagabend während einer Pressekonferenz im Headquarter des Unternehmens in New York an. Gestartet wird die "Internet Privacy Education Campaign" mit ganzseitigen Anzeigen, die der internationale Onlinevermarkter mit Niederlassungen in 16 Ländern rund um den Globus, in der "New York Times" und anderen amerikanischen Tageszeitungen schaltet. Gleichzeitig versucht DoubleClick amerikanische Internetnutzer über Bannerwerbung zu erreichen. Ein Klick auf die DoubleClick-Banner bringt den User zu einer eigens eingerichteten Website (http://www.privacychoices.org), die unter anderem über die Vorzüge von Surfer-Tracking und Cookies informiert. Das Unternehmen war in die Kritik geraten, als es Ende Januar ankündigte, es werde anonyme Kundenprofile mit personalisierten Daten in einer neuen Datenbank zusammenführen.
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