Dotcom-Pleitewelle in den USA bedroht nun auch 24/7 Media

Montag, 13. November 2000
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Krise Strudel USA WSJ Hamburg


Die Krise der amerikanischen Dotcoms reißt immer mehr Unternehmen in ihren Strudel: Nun hat der US-Onlinevermarkter 24/7 Media angekündigt, demnächst 200 Mitarbeiter zu entlassen. Nach Angaben des "Wall Street Journal" war das Geschäftsergebnis des letzten Quartals schlechter als erwartet ausgefallen: Mit 56,8 Millionen Dollar überstiegen die Verluste den Umsatz von 48 Millionen Dollar. Damit weitet sich die Dotcom-Krise in den USA weiter aus. Die schwindenden Werbeeinnahmen im Internetbereich hatten in den vergangenen Monaten schon für zahlreiche Pleiten und Entlassungen gesorgt. Die deutsche Dependance von 24/7 Media in Hamburg, die rund 20 Websites vermarktet, war am Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
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