Dotcom-Entlassungswelle reißt nicht ab

Dienstag, 28. November 2000
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Krise USA


Die Dotcom-Krise in den USA greift weiter um sich. Der Videokonferenzspezialist CUSeeMe will jetzt 26 seiner 164 Mitarbeiter entlassen. Zudem wurden zehn ausgeschriebene Stellen gestrichen. Damit reduziert das Unternehmen seine Belegschaft um fast ein Viertel. Durch die Stellenstreichung will CUSeeMe jährlich 2,5 Millionen Dollar sparen und seine Firmenstrategie auf den Bereich der web-gestützten Video- und Sprachübertragung ausrichten. Das Internet-Briefmarkenunternehmen E-Stamp soll sogar vorhaben, sich ganz aus dem Vetrieb der per E-Mail zugeschickten Briefmarken-Strichcodes zurückzuziehen. Die Kundenkontakte sollen nur noch bis Jahresende gepflegt werden. Stattdessen will man sich auf webbasierte Logistik-Lösungen konzentrieren. 30 Prozent der Stellen sollen gestrichen werden. Der Konkurrent Stamps.com hatte bereits im Oktober 240 Beschäftigte entlassen.
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