Dommermuth weist Kritik an Südamerikareise zurück / Expansion geplant

Dienstag, 09. März 2010
Strebt nach Südamerika: Ralph Dommermuth
Strebt nach Südamerika: Ralph Dommermuth

Ralph Dommermuth, Gründer und Chef von United Internet, hat die Kritik an seiner Südamerikareise im Gefolge von Bundesaußenminister Guido Westerwelle zurückgewiesen. "Ich habe der FDP vor fünf Jahren 48.000 Euro gespendet, ganz offiziell. Wenn das jetzt mit meiner Mitreise heute in Verbindung gebracht wird, dann ist das schon ein sehr konstruierter Vorwurf", sagte Dommermuth dem Handelsblatt.  Der "Spiegel" hatte in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, Dienstreisen des FDP-Vorsitzenden Westerwelle würden "FDP-Betriebsausflügen" ähneln und Partei-Spender bevorzugt behandelt.

Vielleicht spannender als die Vorwürfe gegen Westerwelle: Als Grund seiner Südamerikareise sagte Dommermuth, er wolle sich in Südamerika umschauen, um dort eine neue Niederlassung zu eröffnen. "Ich nutze hier den Kontakt zu den Außenhandelskammern, den Geschäftsleuten und der deutschen Unternehmerschaft", sagte Dommermuth: "Politische Unterstützung für eine Expansion in Südamerika brauche ich nicht." United Internet ist außer in Europa auch in den USA und auf den Philippinen aktiv. dh
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