Divine übernimmt das Geschäft von Marchfirst Deutschland

Donnerstag, 06. September 2001

Für große Teile des insolventen Multimedia-Dienstleisters Marchfirst hat sich ein Käufer gefunden: Das amerikanische, Nasdaq-notierte Software- und Internet-Unternehmen Divine erwirbt einen Großteil der vorhandenen Vermögensgegenstände sowie das Recht auf die Fortführung der Geschäftstätigkeit mit den bestehenden Kunden von Marchfirst.

Nachdem die US-Muttergesellschaft von Marchfirst Konkurs angemeldet hatte, wurde auch über Marchfirst Deutschland Anfang August vom Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren eröffnet. Marchfirst beschäftigt zurzeit noch 140 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München, nachdem man zu Spitzenzeiten rund 340 Mitarbeiter und auch weitere Standorte unterhalten hatte.

Über den Marchfirst-Kauf will Divine seine neu entstandene Deutschland-Dependance als Multimedia-Dienstleister etablieren. Laut Marchfirst-Sprecherin Sonja Weber werden alle 140 Mitarbeiter in das neue Unternehmen übernommen, die Standorte Hamburg und München bleiben erhalten. Divine hatte bereits 18 Niederlassungen der insolventen Marchfirst-Mutter in den USA und Kanada übernommen.

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