Divine Deutschland führt Geschäfte uneingeschränkt fort

Mittwoch, 26. Februar 2003

Der deutsche Ableger des Internetdienstleisters Divine sucht nach der Insolvenz der amerikanischen Muttergesellschaft nach einer Lösung zu überleben. Unternehmensangaben zufolge wird die Tochtergesellschaft das laufende Geschäft zunächst uneingeschränkt weitergeführen. Allerdings wird auch ein vollständiger oder teilweiser Verkauf der GmbH oder einzelner Betriebsteile an neue Investoren geprüft. Noch ist sich das Unternehmen auch nicht sicher, ob es um eine Insolvenz herum kommt.

Divine Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 100 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg und München einem Umsatz von 11,13 Millionen Euro verbucht. Das Unternehmen hatte sich im September 2001 in Deutschland als Tochter von Divine Inc. mit Sitz in Chicago gegründet. Die Gesellschaft entstand aus der Übernahme der deutschen Niederlassungen der beiden Anbieter von Content-Management-Systemen Openmarket und Eprise sowie wesentlicher Teile von Marchfirst.

Seitdem habe sich das Geschäft in Deutschland trotz des schwachen Marktumfeldes positiv entwickelt, heißt es weiter. "Neben dem Ausbau des Geschäftes mit den Bestandskunden der übernommenen drei Firmen konnten wir im vergangenen Jahr einige wichtige neue Kunden dazugewinnen. Unser primäres Ziel ist es, diese Kundenbeziehungen zu erhalten und weiter auszubauen", so Thomas Notemann, Sprecher der Geschäftsführung. ems
Meist gelesen
stats