Display-Onlinewerbung: Experten fordern bessere Messinstrumente

Mittwoch, 27. Mai 2009
Michael Domsolla, Frank Puscher, Boris Pawlenka und Frank Reese (v.l.)
Michael Domsolla, Frank Puscher, Boris Pawlenka und Frank Reese (v.l.)
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Meßinstrument Diskussionsrunde Onlinemarketing


Display-Onlinewerbung muss effizienter planbar und messbarer werden, um langfristig gegen klassische Werbung zu bestehen. Das forderten die Teilnehmer einer von HORIZONT moderierten Diskussionsrunde zum Thema Onlinemarketing auf der Webinale. Aus Sicht der Experten müssen dringend verbesserte Instrumente gefunden werden, um die Wirkung reiner Reichweiten-Onlinemedien einerseits und redaktionell motivierter Informationsmedien andererseits nachzuweisen. Der verbesserte Nachweis von Qualität und Wirkung der Onlinewerbung sollte dann auch Preissteigerungen ermöglichen, so der Tenor.

Das E-Mail-Marketing wurde von der Diskussionsrunde eher kritisch betrachtet. Werbemails auch seriöser Unternehmen, die oftmals die Grenze zu Spam-Mails überschreiten, seien wirkungslos bis imageschädigend. Hier hoffen die Teilnehmer der Diskussionsrunde auf einen Lernprozess. Die inflationäre Entwicklung von Newslettern zeige ebenfalls, das nicht alles, was mittels E-Mail-Technik leicht zu realisieren ist, sinnvoll sei. Gerade auch weil sich der millionenfache Spam aus Offshore-Domains nur schwer bekämpfen lasse, sollten sich Unternehmen als seriöse Werbungtreibende und Geschäftspartner davon abgrenzen. hor
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