Diskussion um Max

Dienstag, 24. Februar 1998

Die angekündigte Umstrukturierung des Lifestyle-Magazins "Max" hat in der Öffentlichkeit zu widersprüchlichen Darstellungen um die Fortführung von "Max" geführt. "Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen machen eine Umstrukturierung von ”Max” nötig, was mit personellen Umstrukturierungen verbunden ist", weist Unternehmenssprecherin Yvonne von Stempel Gerüchte um weitere Entlassungen odergar eine Einstellung von "Max" trotz erheblicher Einbußen im Anzeigengeschäft strikt zurück. Auslöser war ein Beitrag auf NDR 1 Hamburgwelle, in dem über eine außerordentliche Betriebsversammlung und "Massenentlassungen" – dies betraf auch "Max" – berichtet wurde. Auch das "Handelsblatt" griff das Thema auf. Der Betriebsrat sei hier laut Yvonne von Stempel im Vorfeld der Betriebsratswahlen leider "sehr massiv" an die Öffentlichkeit gegangen. Unterdessen scheinen die Unklarheiten über die "Max"-Neuausrichtung zwischen Milchstraße und G+J noch nicht ausgeräumt. Von Stempel: "G + J und dieMilchstraße suchen in Gesprächen nach einem gemeinsamen Nenner". G+J-Pressesprecher Peter C. Hamelergänzt: "Wir sind mit 25 Prozent an der Max-Verlag GmbH & Co. KG beteiligt. Das wird auch so bleiben."
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