Dirk Ippen beteiligt sich an Aust-Magazin

Montag, 03. Mai 2010
Beteiligt  sich mit 20 Prozent am Magazin von Stefan Aust: Dirk Ippen
Beteiligt sich mit 20 Prozent am Magazin von Stefan Aust: Dirk Ippen

Die Beteiligungsverhältnisse des neuen Nachrichtenmagazins von Stefan Aust sind offenbar festgezurrt: Wie der "Spiegel" berichtet, wird sich Axel Springer mit 52 Prozent an dem Projekt beteiligen, die WAZ-Gruppe mit 20 Prozent, Aust selbst wird 8 Prozent halten. Ebenfalls 20 Prozent soll die Zeitungsgruppe von Verleger Dirk Ippen ("Münchner Merkur", "Hessische/Niedersächsische Allgemeine") übernehmen.  Die Begründung: Man wolle "quer durch die Republik präsent" sein. Das neue Magazin soll bei Erscheinen in den Tageszeitungen der beteiligten Verlage beworben werden. 


 Ob aus den Plänen jemals Realität wird, steht indes noch nicht fest. Das Magazin soll "ohne eine wirtschaftliche Perspektive" nicht auf den Markt gebracht werden. "Es ist die alte Platte. Wir finden das Produkt gut, aber die wirtschaftliche Lage ist schlecht", zitiert der "Spiegel" WAZ-Chef Bodo Hombach: "Die letzte Hürde ist hoch und noch nicht genommen." dh
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