Direktoren der Landesmedieanstalten wollen Digitalisierung von Radio und TV vorantreiben

Donnerstag, 21. Juni 2001

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hält die Digitalisierung der terristrischen Verbreitung von Hörfunk und Fernsehen "nach wie vor für unverzichtbar". So sei bei einem Verzicht auf Digitalradio (DAB) zu befürchten, dass sich der Hörfunk nicht weiter entwickeln könne. Bei einem Verzicht auf Digitalfernsehen (DVB-T) sei zu erwarten, dass das Fernsehen in einem seine Basisversorgung ergänzenden Verbreitungssegment nicht mehr präsent wäre.

Wichtig für die Entwicklung des DAB sei, dass möglichst europaweit gleiche Rahmenbedingungen geschaffen würden. Die Fortsetzung des Engagements der Landesmedienanstalten mache aber nur Sinn, wenn es klare Signale der Gerätehersteller gebe, das entsprechende Equipment preiswert auf den Markt zu bringen. Auf der Direktorenkonferenz wurde außerdem beschlossen, dass einer Genehmigung der Veranstalter "Event-Channel" und "Wissen-TV" keine Bedenken entgegenstehen.
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