Direktanlagebank zieht sich vom Business Channel zurück

Donnerstag, 17. Mai 2001

Die Direktanlagebank will ihre 40-prozentige Beteiligung am Onlineangebot Business Channel los werden. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Kröner bezeichnete auf der DAB-Hauptversammlung in München den Verkauf als logische Folge. Die Perspektiven des Business Channel, an dem mit 60 Prozent Gruner + Jahr beteiligt ist, waren schon seit Längerem unsicher: Nach dem umstrittenen Relaunch der Website bat der Vorstandsvorsitzende Philipp Busch um die Auflösung seines Vertrags.

Die Direktanlagebank präsentierte zudem ihre Quartalszahlen: 23,8 Millionen Euro Verlust nach Steuern wurden gemacht, was Kröner als zufriedenstellend bezeichnete. Analysten hatten Ähnliches erwartet. Kosten von 75,7 Millionen Euro standen Erträge von 52,4 Millionen Euro gegenüber. In das Ergebnis ging erstmals die Übernahme des französischen Onlinebrokers Self Trade ein.
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