Digital Innovators’ Summit - Medienelite diskutiert digitale Trends

Dienstag, 03. März 2009

Angesichts der Wirtschaftskrise suchen Verlags- und Medienhäuser neue Vermarktungsstrategien und Wege um profitabel zu wirtschaften. Die Verlage sehen die Zukunft dabei vor allem im Internet. Dieses Ziel sei nur mit Akquisitionen und Innovationen zu erreichen, waren sich die Experten beim Digital Innovators' Summit einig. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) organisiert den internationalen Kongress im Rahmen der CeBIT am 2. und 3. März in Berlin. Am heutigen Dienstag waren über 250 Verlagsmanager aus 12 Ländern anwesend. Die Referenten sprachen über Zukunftsstrategien und neue Geschäftsmodelle, den Wachstumsmarkt Internet sowie kostengünstigere Tools für die Medien.

Unternehmen aus Israel und den USA präsentierten Strategien, die größere Umsätze und effizienteres Wirtschaften im Netz ermöglichen sollen. In Case-Studies und Präsentationen zeigten die Referenten ferner wie etwa die vertikale Verzahnung starker Content-Plattformen für E-Commerce und soziale Netzwerke zu verwenden sind oder wie neue Formen der Online-, Video- und Mobile-Vermarktung genutzt werden können.

Chuck Cordray, Senior Vice President und General Manager Hearst Magazines Digital Media, erläuterte die Strategie seines Unternehmens. Die Digital-Unit des Verlags umfasst mehr als zwanzig Websites, betreibt Partnersites mit namhaften Online-Unternehmen, Suchmaschinenoptimierung und eine gebündelte Werbevermarktung. Seine Erfolgsfaktoren: „Medienunternehmen, denen es gut geht, haben stark wachsende Nutzerzahlen, verbessern die Aktivitäten der Nutzer auf der Site oder sie haben neue Technologien."

Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und neue Geschäftsfelder im VDZ, betont neben den digitalen Innovationen auch die Wichtigkeit von IT-Kompetenz in den Verlagen. In den USA haben erfolgreiche Verlage, wie etwa Hearst Magazines, heutzutage in der IT die Kompetenz, die sie früher im Druckbereich hatten. bn 
Meist gelesen
stats