Digital Days: Danone-Mediachefin fordert mehr unabhängige Wirkungsstudien

Freitag, 04. März 2011
Die Digital Days von HORIZONT finden in Wiesbaden statt
Die Digital Days von HORIZONT finden in Wiesbaden statt


Auf dem Podium der Digital Days von HORIZONT in Wiesbaden forderte Susanne Wallraff, Mediachefin bei Danone Deutschland, die Medienverbände - insbesondere den Bundesverband Digitale Wirtschaft - auf, noch mehr in Sachen Online-Werbewirkungsforschung zu tun: "Es reicht nicht aus, wenn jeder Vermarkter in seinem Kämmerchen sein eigenes Ding macht." Die Forschungsarbeit von Unternehmen wie United Internet Media oder Seven-One Media sei zwar grundsätzlich zu begrüßen. Da sich die Ergebnisse der Untersuchungen jedoch teilweise widersprechen, müsse es noch mehr neutrale Studien geben. Auch das Fehlen einer Währung jenseits der Klicks sei für Werbungtreibende FMCG-Hersteller wie Danone ein Problem in der Praxis.
Dem stimmt Beate Hafeneder, Country Manager Germany bei dem Ad Network Specific Media, zu: "Wir haben es bisher nicht geschafft, im Netz neue Standards zu entwickeln." Daher werde die Online-Performance noch immer anhand der Klicks gemessen. Als stellvertretender Geschäftsführer und Commercial Director von Yahoo Deutschland betont Heiko Genzlinger die große Bedeutung von internationalen Standards: "Die Debatte um eine neue Währung ist kein rein deutsches Thema." Wallraff warnt jedoch davor, zu viel Zeit verstreichen zu lassen. "Wir haben starke Verbände in Deutschland. Wir müssen nicht auf einen weltweiten Standard warten." bn
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