Diebold: Verlage müssen sich verstärkt auf Online-Herausforderung vorbereiten

Mittwoch, 20. Oktober 1999

Verlage müssen die Informations-, Interaktions- und Transaktionsbedürfnisse ihrer Zielgruppen in den entsprechenden Online-Angeboten zusammenführen, um attraktiv zu sein. Dies ist eine der fünf strategischen Empfehlung, die die neue Diebold-Studie Verlagshäusern gibt, um für das "Online-Zeitalter" fit zu sein. Denn immer mehr Internet-Provider, Corporate Publisher und Suchmaschinen-Betreiber erobern teilweise die Kerngeschäfte traditionellen Anbieter wie die Kleinanzeigen, die den Zeitungen verloren gehen. So setzten die Verlage den innovativen Unternehmen wie AOL, E-Bay, Amazon, Yahoo und Microsoft wenig vergleichbares entgegen. Häufig zeigten die Verlage kaum ausgearbeitet Business-Modelle, unklare Prozesse und mangelhafte Organisation. Als Symptomatisch bezeichnet die 450 Seiten umfassende Studie, dass bei gezielten E-Mail-Untersuchungen nur 28 Prozent der Verlage innerhalb einer Woche antworteten. Mehr Infos unter www.diebold-digital.com sowie am Donnerstag in HORIZONT 42/99.
Meist gelesen
stats