Die Süddeutsche Zeitung wertet ihr Magazin-Supplement auf

Freitag, 19. November 1999
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Anzeigenvermarktung SZ FAZ Frankfurt


Nachdem die gemeinsame Anzeigenvermarktung mit der "FAZ" gescheitert ist und die klugen Köpfe aus Frankfurt ihr eigenes Magazin zu Grabe getragen hatten, sah es für das Fortbestehen des "SZ-Magazins" als Solitär einer absterbenden Print-Spezies nicht gut aus. Jetzt aber gehen die Münchner mit einigen strategischen Maßnahmen, die in einem Dreijahresplan umgesetzt werden sollen, in die Offensive: Bereits ab 1. Januar wollen Geschäftsführung und Chefredaktion in einem mit den Gesellschaftern abgestimmten Konzept das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" im Seitenumfang um 50 Prozent auf künftig 60 Seiten erweitern. Zugleich sollen auch die redaktionellen Inhalte im Bereich Mode und Lifestyle ausgebaut sowie neue Mitarbeiter eingestellt werden. Der Verlag will das redaktionelle Konzept zudem mit einer neuen Vertriebsstrategie flankieren. Diese sieht neben einem Kioskverkauf des Magazins auch eine Kooperation mit anderen Tageszeitungen vor, die das "SZ-Magazin" als Beilage übernehmen könnten.
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