Die Frankfurter Rundschau verstärkt ihre Sparmaßnahmen

Montag, 22. Juli 2002

Die Baisse der Medienindustrie zwingt nun offenbar auch die "Frankfurter Rundschau" dazu, die bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen noch einmal deutlich zu forcieren. Nach einem Bericht des "Spiegel" ist daran gedacht , bis zu 80 der rund 1500 Mitarbeiter einzusparen, was nicht allein durch die natürliche Fluktuation erreicht werden könne.

Bereits im März habe der Verlag außerdem sein Areal in der Frankfurter City mit 12,8 Millionen Euro belasten müssen. Derzeit gebe es sogar Überlegungen, das Grundstück ganz zu veräußern und den Großteil von Verlag und Redaktion zum Druckstandort nach Neu-Isenburg zu verlegen. Darüber hinaus soll der ursprünglich für August geplante Relaunch ins nächste Jahr verlegt werden.
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