"Die Filmkiller" - UFA kämpft mit Kampagne gegen illegale Downloads

Donnerstag, 14. März 2013
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Was wäre, wenn sich jeder aktuelle Filme nur noch illegal im Internet anschauen würde? Früher oder später würden bei den meisten Produktionfirmen wohl nach und nach die Lichter ausgehen. Damit es nicht so weit kommt, macht die Produktionsforma UFA nun mit einer viralen Kampagne auf die Folgen illegaler Downloads aufmerksam. In der Hauptrolle des Kurzfilms, der sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richtet, ist kein geringerer als "Der Minister" Kai Schumann zu sehen. Der Film zeigt die Produktion eines actiongeladenen Agentenfilms. Doch nach und nach wird durch die illegalen Downloads das zur Verfügung stehende Geld immer knapper. Zuerst muss der Regisseur nur auf's Tempo drücken, um das Budget einzuhalten, doch nach und nach verschwinden auch die Requisiten, das Team und schließlich sogar die Schauspieler - bis am Ende im Studio buchstäblich das Licht ausgeht. Vor allem Kindern und Jugendlichen von 8 bis 13 Jahren sollen mit dem Film die Folgen der illegalen Nutzung von Spielfilmen im Internet vor Augen geführt werden.

Zentraler Anlaufpunkt für die Kampagne ist die Website die-filmkiller.de. Die Nutzer können hier ein virtuelles Filmset erkunden und sich sowohl über Berufsbilder beim Film als auch über die Folgen illegaler Downloads informieren. Der Bösewicht aus dem Kurzfilm begleitet den Nutzer durch die Kullissen, bis auch auf der Website das Licht ausgeht.

Die Kampagne "Die Filmkiller" ist eine Initiative der Produktionsfirma UFA und der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film -und Fernsehrechten (GWFF). Umgesetzt wurde die Kampagne vom UFA Lab in Kooperation mit Von Fiessbach Film. Unterstützt wird die Kampagne von RTL Interactivem Super RTL, Vision Kino und Moviemaniac. dh
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