Dickes Plus für Kinowerbung

Donnerstag, 08. März 2012
Die Studie kann kostenlos bei Nielsen angefordert werden
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Unternehmen investieren wieder mehr Geld in Kinowerbung: Die Werbeumsätze liegen laut Nielsen 2011 mit 15,3 Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahr. Damit steigen sie auf 93,7 Millionen Euro an, schreiben die Forscher in der Studie "Kino Box Office Insights 2011". Etwa 10 Millionen Euro der Einnahmen sind auf Neukunden zurückzuführen. 7,6 Millionen Euro kommen von Unternehmen, die nach mehrjähriger Abstinenz wieder zur Kinowerbung zurückgekehrt sind. Die Top 10 der werbenden Produktgruppen wird von Körperschaften wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angeführt (5,3 Millionen Euro), gefolgt von Desserts und alkoholfreien Getränken. Mit einem Plus von fast 300 Prozent sind die Werbegelder bei Süßwaren am meisten gestiegen und erreichen nun 2,9 Millionen Euro. Die größten Werbungtreibenden im Kinomarkt sind Unilever (3,4 Millionen Euro), Axel Springer und Bauer Media Group, die am stärksten beworbenen Produkte McDonald's McCafé (2,3 Millionen Euro), "Bild" und der Computerprozessor Intel Core i5.

Dass seit 2010 wieder mehr Werbegelder in Kino fließen, ist vor allem auf ein neues Buchungssystem des großen Kinovermarkters Werbe Weischer zurückzuführen, das die Abrechnung nach der tatsächlichen Besucherzahl ermöglicht. sw
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