Deutschland hinkt beim interaktiven TV hinterher

Montag, 06. Mai 2002

Nicht nur die aktuellen Schwierigkeiten des Kabelnetzbetreibers Ish belegen es: Interaktives TV entwickelt sich in Deutschland nur sehr langsam. Nach einer europaweiten Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research werden in Dänemark und Schweden bis zum Jahr 2007 voraussichtlich rund 75 Prozent der Haushalte über einen Anschluss für interaktives digitales Fernsehen (IDTV) verfügen. In Deutschland werde die Zahl dagegen lediglich bei 16 Prozent liegen, was im europäischen Vergleich den letzten Platz bedeuten werde. Gründe dafür sind laut Forrester-Analystin Hellen Omwando vor allem "die missglückte Einführung des interaktiven Fernsehens durch Premiere World und die noch ungeklärten Eigentumsverhältnisse". Hinter den Spitzenreitern prognostiziert Forrester Norwegen, Großbritannien, Frankreich und Italien Top-Plätze in Sachen IDTV.
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