Deutschland hat beim Breitband Nachholbedarf

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Nach den Erhebungen einer aktuellen Mercer-Studie zur "Breitbandzukunft in Deutschland" befindet sich die Bundesrepublik im europäischen Vergleich bei der Breitbandentwicklung immer noch auf den hinteren Plätzen.Und dies obwohl die Zahl der Breitbandnutzer im ersten Halbjahr 2005 um 16 Prozent auf acht Millionen Menschen angestiegen ist. Ende 2004 belief sich die Nutzerzahl auf 6,9 Millionen. Mit einer Marktdurchdringung von 18 Prozent gehörte Deutschland auch im internationalen Vergleich zu den Schlusslichtern in der Breitbandverbreitung. Die Deutsche Telekom brachte mit ihrem DSL-Resale-Angebot Bewegung in den Markt. Unternehmen wie 1&1, Freenet und Arcor auf überregionaler Ebene und regionale Anbietern wie Hansenet oder Versatel förderten Wettbewerb und Preiskampf. "Die positive Entwicklung in diesem Jahr kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland in puncto Breitband im internationalen Vergleich noch immer hinterherhinkt und Gefahr läuft, ein signifikantes volkswirtschaftliches Wachstumspotenzial zu verschenken", betont Alexander Mogg, Medienexperte bei Mercer Management Consulting. Die Unternehmensberatung Mercer Management Consulting ist Teil von Mercer Inc., New York. nr



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