Deutscher Presserat rügt Schleichwerbung

Freitag, 08. Juni 2007

Der Deutsche Presserat hat aufgrund der Vermischung zwischen redaktionellem Teil und Werbung zwei Rügen ausgesprochen. Der Beschwerdeausschuss identifizierte einen Fall von Schleichwerbung in der Tageszeitung "Neue Westfälische". In zwei Artikeln berichtete sie ausführlich über ein Produkt eines regionalen Herstellers. Neben positiven Formulierungen enthielt der Beitrag zwei großformatige Farbfotos der Packung. Darüber hinaus hat auch "Rad Paradiese 2007" ein Spezialheft der Zeitschrift "Aktiv Radfahren" gegen das Trennungsgebot verstoßen. Der Vorspann eines Beitrags bestand aus dem Text einer Anzeige, die die Bahn im gleichen Heft geschaltet hatte. Außerdem wurde ein Foto der Anzeige in dem Beitrag abgedruckt. In einem zweiten Artikel stellte die Redaktion ausschließlich das Angebot eines einzigen Reiseanbieters vor und beschrieb in werbender Sprache das Reiseziel Mallorca. bn

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