Deutsche Städte Medien soll verkauft werden

Montag, 03. Juni 2002

Die Konsolidierung in der deutschen Außenwerbung schreitet weiter voran. Die traditionsreiche Deutsche Städte Medien (DSM), die im letzten Jahr einen Umsatz von 248 Millionen Euro erwirtschaftet hat, "befindet sich in Vorbereitung eines Privatisierungsverfahren", wie DSM-Aufsichtsratschef Hans-Jürgen Moog bestätigt. Einzelheiten zu Hintergrund und Zeitkorridor des Investorensuche wollte das 1922 als Deutsche-Städte-Reklame gegründete Unternehmen nicht nennen.

Im Rahmen seiner Expansionstätigkeiten rechnet die Branche vor allem mit einem Angebot des französischen Branchenriesen JC Decaux. Aber auch Wall und Viacom dürften Interesse an einem Einstieg haben. Die Verkaufssumme wird von Insidern auf rund 400 Millionen Euro taxiert. An der DSM sind insgesamt 26 Städte als Anteilseigner beteiligt.
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