Deutsche Internet-Nutzer bevorzugen gesetzliche Regelungen beim Datenschutz

Donnerstag, 22. März 2001
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Datenschutz Selbstregulierung Teradata Schutzmaßnahme


Mehr als zwei Drittel der deutschen Internet-Nutzer vertrauen beim Datenschutz mehr auf Gesetze als auf eigenverantwortliche Schutzmaßnahmen von Online-Firmen. Amerikanische User hingegen setzen mehrheitlich auf die Selbstregulierung der Internet-Unternehmen, nur ein Drittel bevorzugt gesetzliche Regelungen für ihren Online-Datenschutz. Das geht aus einer Umfrage des Beratungs-Unternehmens Teradata und des Online-Marktforschungsinstituts BuzzBack mit rund 300 Teilnehmern hervor. Demnach sorgen sich 84 Prozent der Deutschen und 67 Prozent der Amerikaner um den Schutz ihrer persönlichen Daten im Internet. Trotz ihrer Bedenken lesen nur 19 Prozent der Amerikaner regelmäßig den Datenschutzhinweis auf Websites, bei den Deutschen sind es immerhin 28 Prozent. Dabei würde sich die Mehrheit der deutschen (62 Prozent) und amerikanischen (72 Prozent) Surfer durch ausdrückliche Garantien für ihre Daten-Sicherheit zur Bestellung von Produkten oder Dienstleistungen übers Internet ermuntert fühlen. Für individuellere Services sind 56 Prozent der Deutschen und sogar 80 Prozent der Amerikaner bereit, mehr persönliche Informationen preiszugeben.
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