Deutsche Fachpresse will im Internetbereich nichts überstürzen

Mittwoch, 09. Mai 2001

Rund 600 Kongressteilnehmer diskutieren heute und morgen auf dem Kongress Deutsch Fachpresse in Wiesbaden die Entwicklungschancen der Fachmedien im Zeitalter der Internetökonomie. Neben klassischen Vertriebsthemen im Printbereich wollen sich die Fachverleger auf dem Branchenevent vor allem über das Marktpotenzial und die Realisierungswege im Bereich Content-Syndication informieren.

Rund 75 Prozent aller Fachverlage sind bis heute zwar im Internet aktiv. Nach der Marktbereinigung vieler Start-ups in den letzten Monaten ist in der Branche jedoch Zurückhaltung zu spüren. Die Referenten warnten vor überzogenen Erwartungen. "Die Technologie muss sich immer an der Strategie eines Unternehmens ausrichten und nicht umgekehrt", sagte etwa Stefan Rasch von der Boston Consulting Group. E-Business dürfe deshalb kein Technologiethema werden, so Rasch abschließend.
Meist gelesen
stats