Deutsche Bank spart bei den Printabos ein

Freitag, 22. August 2003

Die Deutsche Bank hat ihren Mitarbeitern offenbar die meisten Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements gekündigt. Außerdem soll eine "schwarze Liste" herausgegeben worden sein für Medien, deren Bezug fortan genehmigungspflichtig ist.

Einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge, der sich auf ein Schreiben des Zentraleinkaufs der größten deutschen Bank beruft, habe das Kreditunternehmen zum 1. August die Abonnements praktisch aller deutschen Tageszeitungen und Magazine zentral gekündigt.

Die Abteilung habe die Maßnahme in einer Richtlinie an die Geschäftsleitungen der Regionen mit dem Sparkurs des Unternehmens begründet. Im Anhang des mit "Schwarze Liste" überschriebenen Punktes fünf der Dienstanweisung seien 98 Tageszeitungen auf den Index gesetzt worden, unter anderem die "FAZ", das "Handelsblatt", "Financial Times" und "FTD", "Börsen Zeitung" und "Bild". Außerdem sollen sämtliche Magazine sowie Frauenzeitschriften nur noch nach einem internen Genehmigungsverfahren bestellbar sein. nr
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