Deutsche Ausgabe von "Wired" erscheint auch 2012

Donnerstag, 08. Dezember 2011
Die erste Ausgabe von "Wired" ging 110.000 mal über die Ladentheke
Die erste Ausgabe von "Wired" ging 110.000 mal über die Ladentheke
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Condé Nast iPad Deutschland Thomas Knüwer


Gute Nachrichten für Tekkies: Condé Nast hat nun auch offiziell bestätigt, dass die deutsche Ausgabe von "Wired" 2012 fortgeführt wird. Zunächst sollen zwei weitere Ausgaben erscheinen, im Laufe des Jahres will der Verlag dann über eine Erhöhung der Frequenz entscheiden. Die erste Ausgabe ging rund 110.000 Mal über die Ladentheke - allerdings im Bundle mit dem Männer-Lifestyle-Magazin "GQ". Die Verkaufszahl ist daher nur bedingt aussagekräftig. Optimistisch stimmt den Verlag allerdings der Absatz der dazugehörigen kostenpflichtigen App: Diese wurde 14.000 mal heruntergeladen.

"Die Pilotausgabe stieß mit Heft und iPad-App auf eine so große und positive Resonanz der Leser, dass wir Wired in Deutschland weiter aufbauen möchten", sagt Condé Nast-Herausgeber Moritz von Laffert. Im kommenden Jahr wird das Magazin zunächst zwei Mal erscheinen. Die erste Ausgabe 2012 soll im Frühjahr erscheinen und erneut im Bundle mit "GQ" sowie als Stand-alone an den Kiosk kommen. Je nachdem, wie sich das Heft verkauft, könnte die Frequenz dann weiter erhöht werden.

Laut einer Leserbefragung waren die Leser der ersten Ausgabe zu 88 Prozent männlich, 86 Prozent hatten Abitur und 98 Prozent waren berufstätig oder befanden sich gerade in Ausbildung. 98 Prozent der Leser gaben an, sich das Heft voraussichtlich wieder zu kaufen. "Wired ist eine Zeitschriftenmarke, die ihre Leserschaft in hohem Maße aktiviert und die sehr aufmerksam gelesen wird. Die Messlatte lag hoch, umso erfreulicher ist es, dass wir bereits mit der ersten Ausgabe sowohl die Fans der englischsprachigen Ausgaben als auch vollkommen neue Leserkreise für das Heft begeistern konnten", freut sich von Laffert. 

Weitere Details zur Planung will Condé Nast in Kürze bekannt geben. Ob Thomas Knüwer, der die erste Ausgabe als Entwicklungschef maßgeblich mitverantwortet hat, wieder an Bord sein wird, ist noch nicht klar. dh
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