Deutsche Anleger klagen in den USA gegen Intershop

Freitag, 02. März 2001

Gegen den Jeaner Software-Hersteller Intershop ist Ende Februar bei der Firmenniederlassung in San Francisco eine Sammelklage deutscher Anleger eingereicht worden. Dies teilten die Kanzleien Rotter Rechtsanwälte, München, und Shalov, Stone & Bonner, New York, am Donnerstag in München mit. Dem Unternehmen wird seitens der Anleger vorgeworfen, seine Marktstellung und die Gewinnprognosen im vergangenen Jahr zu positiv dargestellt zu haben.

Bereits im Mai 2000 soll Intershop gewusst haben, dass es die veröffentlichten Gewinnprognosen für das laufende Jahr nicht erreichen würde. In diese Zeit fallen auch Kündigungen von Führungskräften und Zahlungsweigerungen unzufriedener Kunden in den USA. Bereits seit Anfang des Jahres läuft gegen Intershop die Klage eines deutschen Anlegers beim Landgericht Hamburg.

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