Der Werbemarkt wächst langsamer

Dienstag, 16. November 2004

In den ersten zehn Monaten des Jahres haben die klassischen Medien Brutto-Werbeumsätze von rund 14,52 Milliarden Euro erzielt - ein Plus von 5,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damit liegen die Medien laut Nielsen Media Research zwar immer noch deutlich über dem Niveau von 2003, das Wachstum schwächt sich jedoch nach 6,1 Prozent bis August und 5,7 Prozent bis September, weiter ab.

Wachstumsträger sind weiterhin die Handelsunterrnehmen. Mit Werbeumsätzen von kumuliert 1,38 Milliarden Euro haben sie ihre Spendings um 9,4 Prozent erhöht. Unter den fünf größten Werbungtreibenden sind mit Lidl, den beiden Metro-Töchtern Mediamarkt und Saturn sowie Aldi drei Discounter.

Zu den Profiteuren des Wachstums gehören die Tageszeitungen, die als bevorzugte Werbeträger für die so genannten "Schweinebauch-Anzeigen" des Handels fungieren. Die Gattung liegt mit einem Volumen von 3,66 Milliarden Euro um 10,8 Prozent im Plus und belegt damit den zweiten Rang. Auf Platz 1 rangiert mit Abstand TV. Fernsehen verbucht von Januar bis Oktober Bruttowerbeeinnahmen von 6,12 Milliarden Euro - 3,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. pap
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