Der Ball rollt wieder: Wie die ARD für die "Sportschau" trommelt

Freitag, 24. August 2012
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Die gefühlt längste Sommerpause in der Geschichte des deutschen Profifußballs ist endlich überstanden: Am heutigen Freitag beginnt mit der Partie des amtierenden Deutschen Meisters Borussia Dortmund gegen Werder Bremen die 50. Spielzeit der Bundesliga. Für die ARD-"Sportschau" könnte es eine Schlüsselsaison werden. Wettbewerber Sky dürfte nach dem
milliardenschweren Rechtedeal mit der DFL künftig noch massiver als bislang versuchen, "Sportschau"-Zuschauer für ein Sky-Abo zu gewinnen. Die ARD legt sich werblich allerdings ebenfalls mächtig ins Zeug. HORIZONT.NET präsentiert die neue "Sportschau"-Kampagne - und eine erste Bilanz zu den Werbeeinbuchungen. Bei der Kampagne für die "Sportschau" darf die von der ARD beauftragte Hamburger Mediaagentur Pilot aus dem Vollen schöpfen. Um die "Sportschau" fürs Quotenrennen fit zu machen, spielt das Erste beinahe auf der gesamten Mediaklaviatur. Neben den von der Hamburger Agentur Thjnk (ehemals Kempertrautmann) gemeinsam mit dem Animationsstudio TRIKK17 kreierten TV-Spots, die erwartungsgemäß breit im ARD-Programm gestreut werden, kommen auch Hörfunkspots und verschiedenste Online-Werbemittel zum Einsatz.

Für Aufmerkamkeit sollen auch City-Light-Poster in allen Bundesligastädten sowie Printanzeigen sorgen, die in zielgruppenaffinen Titeln geschaltet werden. Die Leitidee der Kampagne - dass sich Männer samstags beim "Sportschau"-Gucken in Neandertaler verwandeln - wird dabei über alle Kanäle hinweg durchgehalten.

Das Ziel der ARD ist klar: Die Kampagne soll dabei helfen, die "Sportschau" bei den Werbekunden als Reichweiten- und Zielgruppengarant zu positionieren. Von der Vermarktungsfront gibt es bereits erste Erfolgsmeldungen:  Michael Lina, Leiter Sportvermarktung beim ARD-Vermarkter AS&S, ist jedenfalls mit dem Buchungsstand zum Saisonstart "ziemlich zufrieden". Nach Angaben des AS&S-Managers sind alle Sonderwerbeformen bereits verkauft. "Auch in den klassischen Werbeblöcken in der Bundesliga-Sportschau sind nur noch wenige Sekunden frei", so Lina. Lediglich in den beiden Blöcken rund um die 3. Liga gebe es noch wenige Restkapazitäten. mas
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