Der Axel-Springer-Verlag legt in allen Bereichen kräftig zu

Mittwoch, 30. August 2000
Themenseiten zu diesem Artikel:

Wachstumskurs Axel Springer Mitarbeiterstamm WamS


Der Axel-Springer-Verlag zieht für das erste Halbjahr eine positive Bilanz. Das Unternehmen setzte seinen Wachstumskurs mit einem Plus von 7,3 Prozent des operativen Ergebnisses auf 249 Millionen Mark fort und erweiterte seinen Mitarbeiterstamm im Vergleich zum 1. Halbjahr 1999 um 527 auf 12.909 Beschäftigte.

Die Gesamtumsatzerlöse stiegen um 9,5 Prozent auf 2,734 Milliarden Mark. Den Löwenanteil erwirtschaftete dabei das sich durchgehend positiv entwickelnde Anzeigengeschäft mit um 10,3 Prozent auf 1213 Millionen Mark gestiegenen Erlösen. Besonders große Zuwachsraten verzeichnete das Geschäftsfeld Elektronische Medien. Hier stiegen die Erlöse um 37 Prozent auf 109 Millionen Mark. Dies führte zu einem Plus von 22,5 Prozent auf 513 Millionen Mark bei den übrigen Erlösen.

Die Zeitschriften steigerten ihre Umsatzerlöse um 50 Millionen auf 701 Millionen Mark. Dabei profitierte Springer vom Boom der Wirtschaftstitel: "Euro am Sonntag" konnte seine Auflage mit durchschnittlich 190.000 verkauften Exemplaren mehr als verdoppeln, von "Finanzen" gingen im Durchschnitt 142.000 Stück über den Ladentisch - ein Plus von 70 Prozent. Auch die ungarischen Zeitschriften und die Titel aus dem AS Young Mediahouse trugen zum Wachstum bei.

Im Zeitungssegment verzeichnete die "Welt am Sonntag" mit einem Plus um 4,7 Prozent auf 444.004 abgesetzen Exemplaren die höchste Verkaufsauflage seit Bestehen. Die "Welt" steigerte ihre Auflage um 7,5 Prozent auf 245.963 Stück pro Tag. Im Zeitungsanzeigengeschäft stieg der Umsatz um 11,6 Prozent auf Erlöse von 916 Millionen Mark. Insgesamt wuchs der Bereich Zeitungen um 6,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Mark.
Meist gelesen
stats