Dementi: Hengstenberg streitet Verkauf der MVG ab

Donnerstag, 30. April 2009
MVG-Geschäftsführer Albrecht Hengstenberg
MVG-Geschäftsführer Albrecht Hengstenberg

Die Gerüchte, dass der Schweizer Verleger Jürg Marquard das deutsche Medienunternehmen MVG Medien Verlagsgesellschaft ("Joy", "Cosmopolitan") in München an den Konzern Axel Springer verkaufen will, sind offenbar falsch. Der für seine manchmal reichlich vorschnellen Gerüchte bekannte Dienst Turi2 hatte kolportiert, dass sich der MVG-Geschäftsführer Albrecht Hengstenberg mit dem Springer-Manager Moritz von Laffert getroffen haben sollen. Hengstenberg selbst hat heute in einem Schreiben an seine Mitarbeiter, das HORIZONT.NET vorliegt, jede Spekulation über diesen Deal zurückgewiesen. "Es gibt keine Gespräche, die sich mit dem Verkauf der MVG beschäftigen - weder mit ASV noch mit sonst irgendjemand." Das Gegenteil sei der Fall: Die MVG sei auf der Suche nach "wirtschaftlich sinnvollen Ergänzungen des Portfolios". Das Münchner Medienhaus sorgte zuletzt für Negativ-Schlagzeilen, da das Männermagazin "Maxim" eingestellt wurde. bn
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