Debatte: Medienmanager kritisieren Jungplaner

Mittwoch, 13. Mai 2009
Optimedia-Chef Michael Enzenauer
Optimedia-Chef Michael Enzenauer

Medienmanager, insbesondere aus Verlagen, kritisieren die offenbare Präferenz der nachwachsenden Mediaplaner-Generation für elektronische Medien. Bereits vergangene Woche hatte Optimedia-Chef Michael Enzenauer im HORIZONT-Interview angeprangert, dass sich "viele, vor allem junge Mediaplaner zu wenig für die Medien interessieren, die sie belegen".

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"Auch wir beobachten, dass sich immer weniger Mediaplaner mit den Titeln auseinandersetzen", sagt nun auch Norbert Facklam, Leiter Anzeigenmarketing des Spiegel-Verlag. "Die Fähigkeit, Konzepte und Funktionen von Printmedien zu beurteilen, ist teilweise recht gering ausgeprägt, sagt ein anonymer Verlagsmanager. Offen aussprechen mag diese Vorwürfe kaum jemand - zu groß ist die Sorge von den mächtigen Agenturen abgestraft zu werden. pap

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