"Das ist alles Gequake": Dieter Bohlen ätzt gegen "The Voice"

Freitag, 06. Januar 2012
Dieter Bohlen gibt sich unschuldig
Dieter Bohlen gibt sich unschuldig


Dieter Bohlen pflegt sein Image als Kandidatenschreck und stänkert vor dem Start der neuen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" über das Konkurrenzformat "The Voice of Germany". In der Kampagne zum Start der neuen Staffel präsentiert sich der DSDS-Chefjuror derweil als Unschuldslamm. Die Plakatmotive erinnern an die Bildsprache von Heiligenbilden und zeigen Bohlen unschuldig lächelnd mit einem Blumenstrauß in der Hand und umgeben von einem Strahlenkranz. "Dieter kann auch anders", lautet der Slogan, darunter steht klein: "Will er aber nicht."

"Ich bin nicht der nette Onkel und will es auch nicht sein", gibt der "Pop-Titan" im Interview mit der "Bild" die Marschrichtung für die neue Staffel der Castingshow vor, die am Samstag beginnt. "Wenn zum Beispiel eine renitente musikalische Butterbirne  vor dir steht, die schlechter hustet als ein Nikotinpflaster - was soll ich der denn sagen?", poltert der Produzent.

Auch von der neuen Konkurrenz durch die Erfolgsshow "The Voice of Germany" gibt sich Bohlen unbeeindruckt. "Die Stimme allein machte vielleicht zu Zeiten des Grammofons und von Jopie Heesters einen Star, aber heute nur noch echt selten", lästert er über "The Voice", ohne die Show explzit zu nennen. Zum Anspruch der Konkurrenz, echte Stars zu suchen, meint Bohlen: "Das ist doch alles Gequake. Die sollen alle erst mal 'ne Nummer auf die 1 kriegen, dann reden wir weiter."

Am Wochenende wird sich zeigen, wer am Ende die Fans auf seiner Seite hat. Am Freitag geht bei Sat 1 "The Voice of Germany" mit den Liveshows in die Finalphase, am Samstag startet bei RTL die neue Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". dh
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