DVD-Beilage von Kinowelt.de gerichtlich verboten

Donnerstag, 15. März 2001

Das Konzept von "Kinowelt.de" geht nicht auf. Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass die Kinozeitschrift nicht mehr mit einer DVD-Beilage ausgeliefert werden darf. Das Urteil erging nach einer Klage der Verlagsgruppe Milchstraße, die das Konkurrenzblatt "Cinema" herausgibt. Sie klagte wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht und die Zugabeverordnung. Zudem droht ein Strafgeld von 70.000 Mark. Neben redaktionellen Features enthielt die mitgelieferte DVD auch einen ganzen Spielfilm. Nach Angaben von Kinowelt-Sprecherin Gabriele März prüft der Verlag das schriftliche Urteil. Über die Zukunft des Magazins sei noch nichts entschieden. Die Produktion ist bis zur Klärung der Rechtssituation ausgesetzt.
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