DSF erreicht planmäßig Break-even

Dienstag, 20. Februar 2001

Viele hätten es schon gar nicht mehr für möglich gehalten, doch in diesem Jahr will DSF-Geschäftsführer Thomas Gebert Vollzug melden: Wie geplant soll der Sport-Spartensender der Kirch-Gruppe 2001 den Break-even erreichen. Grundlage ist das unverändert rasante Wachstum der Werbeerlöse. So schloss das DSF das vergangene Jahr laut Gebert mit 421 Millionen Mark Brutto-Werbeerlöse inklusive Sonderwerbeformen und Sponsoring (AC Nielsen 394 Millionen Mark). Die Sonderwerbeformen und das Sponsoring trugen mit einem überproportionalem Umsatzwachstum von 35 Prozent besonders zum positiven Ergebnis bei. Welchen Beitrag das Tochterunternehmen Plaza Media zur Ergebnisverbesserung geleistet hatte, will Gebert allerdings nicht kommentieren. Die DSF-Tochter produziert seit der Bundesliga-Saison 2000/2001 als technischer Dienstleister die Sportübertragungen für Sat 1 und Premiere World.

In diesem Jahr will Gebert den Sender vor allem inhaltlich weiter ausbauen und bereitet deshalb einen Programm-Relaunch zum Jahreswechsel vor. Gestärkt werden sollen unter anderem die Fan-Magazine und der Gamesbereich. Künftig werde man neben der Kompetenz als Sportinformations-Sender auch die unterhaltenden Elemente im Sport stärker pflegen, kündigte Gebert an: "Wenn in den allgemeinen Nachrichten die privaten Probleme von Christoph Daum oder Boris Becker die Topmeldung sind, dann müssen wir uns als Sportsender überlegen, wie wir künftig mit solchen Boulevardthemen umgehen."

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