"DSDS" startet deutlich schwächer als in den Vorjahren

Montag, 07. Januar 2013
Die DSD-Jury anno 2013 (Foto: RTL / Markus Nass)
Die DSD-Jury anno 2013 (Foto: RTL / Markus Nass)


Am Samstag startete die zehnte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Doch trotz einer massiven Werbekampagne schalteten deutlich weniger Zuschauer ein als in den Jahren zuvor. Seit der ersten Staffel verzeichnete die Castingshow zum Start noch nie so wenige Zuschauer.
RTL hatte sich viel vorgenommen für die Jubiläumsstaffel von "Deutschland sucht den Superstar": Eine bis auf DSDS-Urgestein Dieter Bohlen komplett neue Jury mit den Tokio-Hotel-Stars Bill und Tom Kaulitz sowie Culcha-Candela-Sänger Mateo sollte das Interesse der jungen Zuschauer wieder ankurbeln, in den vergangenen Tagen strahlten Bohlen & Co. zudem bundesweit von Tausenden von Plakatwänden und City Light Postern entgegen.

Geholfen hat der Aufwand indes nicht allzu viel: Die Fernsehzuschauer scheinen langsam aber sicher Castingshow-müde zu werden. Insgesamt 5,18 Millionen Zuschauer verfolgten die erste Sendung der mittlerweile zehnten Staffel (15,6 Prozent Marktanteil) - rund eine Million Zuschauer weniger als vor einem Jahr. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte "DSDS" zum Start mit 3,21 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 27 Prozent; ein toller Wert und natürlich der klare Tagessieg am Samstag - aber auch bei jungen Zuschauern hat DSDS deutlich an Zuspruch verloren. Vor einem Jahr erzielte die Show zum Start noch 31 Prozent Prozent Marktanteil.

Auch " DSDS" kann sich also offensichtlich dem allgemeinen Abwärtstrend der Castingshows nicht entziehen: Im vergangenen Jahr hatten auch "Popstars" und "X Factor" deutlich schlechtere Marktanteile verzeichnet als in den Jahren zuvor. dh
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