DSDS: Dieter Bohlen will sich mit anderen Juroren messen

Montag, 08. Juli 2013
Dieter Bohlen bleibt die einzige Konstante bei "DSDS" (Foto: RTL/Stephan Pick)
Dieter Bohlen bleibt die einzige Konstante bei "DSDS" (Foto: RTL/Stephan Pick)


Noch bevor die Jubiläumsstaffel von "Deutschland sucht den Superstar" im Mai mit einem Negativrekord endete, hatte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger "drastische Änderungen" an der Castingshow angekündigt. Via "Bild" deutete Chefjuror Dieter Bohlen nun an, wohin die Reise gehen könnte. Ähnlich wie bei "X Factor" oder "The Voice" konkurrieren künftig auch bei DSDS die Juroren um die aussichtsreichsten Kandidaten. Eine Konzentration auf Schlager ist dagegen offenbar vom Tisch.
4,63 Millionen Zuschauer hatten im Mai das Finale der zehnten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" verfolgt - so wenige wie nie zuvor in der Geschichte der Castingshow. Im Schnitt kam die Jubiläumsstaffel auf 4,1 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 21,5 Prozent - eigentlich immer noch hervorragende Einschaltquoten, aber eben auch deutlich schlechtere Werte als in den Vorjahren, als DSDS noch Marktanteile deutlich jenseits der 30 Prozent erzielte.

"Aufgrund des Lebenszyklus des Formats reicht es nach zehn Jahren nicht mehr, an kleinen Rädchen zu drehen. Wir müssen drastischer sein, am großen Rad drehen", sagte Sänger bereits vor dem Finale dem "Spiegel". Seinem Leib- und Magenblatt "Bild" hat Chefjuror Dieter Bohlen nun verraten, wie die Änderungen aussehen könnten. Ähnlich wie bei "The Voice of Germany" treten künftig auch die Juroren untereinander in den Wettstreit. So können die Kandidaten künftig offenbar entscheiden, bei welchem Juror sie vorsingen. Bis zu den Motto-Shows würden die Teams getrennt arbeiten, um dann jeweils fünf Kandidaten in die Live-Shows zu schicken, berichtet die "Bild".

Auch die Jury wird erneut ausgetauscht - natürlich mit Ausnahme von Chef-Juror Dieter Bohlen. Der will laut "Bild" seinen Sohn Marvin in die Jury holen. Angefragt sind außerdem die Pop-Stars Natasha Bedingfield und Ex-Spice-Girl Gerri Halliwell. Xavier Naidoo, bislang Juror des Konkurrenzformats "The Voice", hat bereits abgewunken. Überlegungen, DSDS zu einer Schlagershow zu machen, sind dagegen offenbar vom Tisch. Bei RTL ist man laut "Bild" von den Bohlen-Ideen begeistert, will die Show aber auch mit weiteren Neuerungen wieder auf Vordermann bringen. dh
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