DMMV stellt Position zur E-Mail-Werbung klar

Dienstag, 19. Januar 1999
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Nach einer kürzlichen Erklärung des Deutschen Multimedia-Verbands (DMMV), in der begrüßt wurde, daß nach einer neuen EU-Regelung das Versenden von Werbe-E-Mails grundsätzlich erlaubt sein soll, hat der DMMV jetzt klargestellt, daß er damit nicht die völlige Freigabe von Werbe-E-Mails durch den EU-Entwurf fordere. Vielmehr fordere der DMMV, Werbesendungen als solche zu kennzeichnen. Ein generelles Verbot dieser Werbeform sei hingegen "nicht nur völlig ungeeignet, sondern ein nicht im mindesten problemorientierter Lösungsansatz, der in seinen Konsequenzen weit über das an sich verfolgte Ziel hinausschießt." Darüber hinaus weist der DMMVdarau fhin, daß ein auf den Raum der EU beschränktes Werbeverbot "praktisch wertlos" wäre und eineDiskriminierung der Werbungtreibenden in Europa darstellen würde. Dagegen schlägt der Verband alsSpamming-Schutz gegen unerwünschte Werbe-Mails mehrere Sicherungsmechanismen vor wie etwa Filterprogramme beim Provider oder Listen, in die sich Nutzer bei Anbietern (Werbe-E-Mail-Versender, Inhalteanbieter, Listversender) eintragen können, um auf Wunsch Werbung zu erhalten.
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