DLD Women erwartet 500 Teilnehmer / Interview mit Geschäftsführern Czerny und Reichart

Donnerstag, 10. Juni 2010
DLD-Geschäftsführer Steffi Czerny und Marcel Reichart
DLD-Geschäftsführer Steffi Czerny und Marcel Reichart

Zur heute startenden, zweitägigen Konferenz DLD Women erwartet Hubert Burda Media an die 500 Teilnehmer. Unter dem Motto "The Female Decade" sprechen rund 50 Experten, darunter Schriftsteller Paulo Coelho, FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Merin und BBDO-Chef Andrew Robertson. "DLD Women ist keine Konferenz nur für Frauen, sondern ein interdisziplinärer Austausch für alle, die an der Zukunft unserer Gesellschaft interessiert sind", sagt Steffi Czerny, die gemeinsam mit Marcel Reichart die Geschäftsführung des DLD stellt. Im Gespräch mit HORIZONT.NET stellen die beiden die Hintergründe für die Kongress-Gründung dar. Die Digitalkonferenz DLD hat sich mittlerweile etabliert. Wozu gibt es jetzt noch einen Ableger, den DLD Women?

Steffi Czerny: DLD Women ist im Grunde genommen die logische Schlussfolgerung aus der DLD Conference. Denn dort wurde ja schon über „The Female Decade" diskutiert. Unserer Meinung nach erleben wir gerade eine Phase gesellschaftlicher Innovation, einen Paradigmenwechsel, der die Lebens- und Arbeitswelten von Frauen verändert. Dabei ist Digitalität ein wichtiger Treiber, der neue Formen der Lebensorganisation ermöglicht. DLD Women liefert dafür eine Diskussionsplattform.

Werden Frauen als Werbezielgruppe adäquat adressiert? 

Marcel Reichart:
Weibliche Zielgruppen werden im digitalen Zeitalter neu entdeckt und gezielter erschlossen. Frauen verfügen häufig über das Haushalts-Netto-Einkommen und empfehlen weiter. Das macht sie zur besonders attraktiven Zielgruppe nicht nur für den Werbemarkt, sondern für alle Unternehmen - das haben wir auch im Gespräch mit unseren Partnern schnell gemerkt.

Was versprechen Sie sich vom Event für den Burda-Konzern? 

Steffi Czerny: Das Haus blickt auf eine Geschichte starker Frauen zurück. Allen voran natürlich Aenne Burda. Und Hubert Burda Media ist der reichweitenstärkste Anbieter von Frauenzeitschriften, hinter denen die Chefredakteurinnen mit ihren Teams stehen, die alle Karriere und Familie erfolgreich managen. Das verleiht auch DLD Women eine große Glaubwürdigkeit. Unsere DLD-Idee war es ja schon vor sechs Jahren, Innovationen aufzuspüren und dann die Folgen der Digitalisierung für alle Lebensbereiche abzubilden. Wegen der Kombination dieser beiden Kernkompetenzen sprach ich von einem logischen Schritt für Burda.

Sind noch weitere Kongresse unter dem DLD-Dach denkbar? Wenn ja, für welche Themen könnte eine Digitalkonferenz noch interessant sein?

Marcel Reichart: Wir merken an der positiven Resonanz auf DLD Women, dass thematische Verlängerungen der Marke mit großem Interesse aufgenommen werden. Das freut uns sehr und bestätigt die Weiterentwicklung unserer Community. Zurzeit haben wir aber noch keine konkreten Pläne für einen weiteren Spin-off. se
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