DFL kündigt Ausschreibung der Audio-Verwertungsrechte an

Freitag, 26. Oktober 2012
Regiocast-Chef Florian Fritsche (links) und DFL-Justiziar Holger Blask auf den Medientagen München
Regiocast-Chef Florian Fritsche (links) und DFL-Justiziar Holger Blask auf den Medientagen München


Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will im 1. Quartal 2013 erstmals ihre Audio-Verwertungsrechte über alle Verbreitungswege exklusiv ausschreiben. Dies kündigte DFL-Justiziar Holger Blask auf den Medientagen in München an. Danach unterscheide die Ausschreibung zwischen UKW-Rechten sowie "Neue Medien". Lokale und regionale Hörfunkanbieter dürfen jedoch auch weiterhin in ihrem Sendebereich berichten. Die Einführung eines Ausschreibungsprozesses nach Vorbild der Vergabe der audiovisuellen Verwerrtungsrechte wird nötig, weil aufgrund der technischen Entwicklung zusätzliche Verbreitungswege und damit mehr Unternehmen den Markt verändert haben. Im Moment teilen sich die ARD (UKW) und der Websender 90elf (Internet) die Live-Berichterstattung über die Bundesliga im Hörfunk auf.

Florian Fritsche, Geschäftsführer des 90elf-Eigentümers Regiocast Digital und in München gemeinsam mit Blask auf einem Podium, begrüßt die Ankündigung der DFL. Sein Unternehmen strebe einen möglichst starken Schutz seiner Exklusivrechte an, weil diese durch verschiedene Angebote, die sich der Möglichkeiten der technischen Konvergenz bedienten, immer wieder tangiert würden. ire
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