DDVG forciert Rundschau-Verkauf

Donnerstag, 09. März 2006

Der Verkauf der 50-Prozent-Anteile an der "Frankfurter Rundschau" nimmt Gestalt an. Je eine Woche lang können Interessenten ab kommenden Montag die Bücher der Zeitung prüfen. Mit dabei sind laut Medieninformationen neben den bekannten Interessenten wie der "WAZ-Gruppe", "Madsack", "Neven DuMont" auch die "Rheinische Post" und "Medien Union" sowie ausländische Investoren. Die Karl-Gerold-Stiftung, die 10 Prozent der Anteile besitzt, soll weiterhin beteilgt bleiben. 2004 hatte die DDVG, die SPD-eigene Verlagsgesellschaft, rund 90 Prozent der Anteile an der "Frankfurter Rundschau" übernommen. Die Medienholding hatte damals erklärt, sich möglichst bald wieder von der Mehrheitsbeteiligung trennen zu wollen. se

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