DDVG-Einstieg bei der „Frankfurter Rundschau“ ist perfekt

Dienstag, 04. Mai 2004

Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) und die Karl-Gerold-Stiftung, Eignerin der „Frankfurter Rundschau“, sind sich einig geworden. Die Medienholding der SPD übernimmt 90 Prozent an der „Frankfurter Rundschau“, 10 Prozent verbleiben bei der Karl-Gerold-Stiftung. „Die DDVG versteht diese Entscheidung als Beitrag zur Sicherung der Pressevielfalt in Deutschland“, heißt es von Seiten der DDVG. Man habe sich erst zu dem Schritt entschlossen, nachdem Verhandlungen der „Frankfurter Rundschau“ mit anderen Zeitungsverlagen ergebnislos geblieben seien. „Die DDVG hat nicht die Absicht, dauerhaft Mehrheitsgesellschafterin zu bleiben und ist offen für die Beteiligung anderer Verlagshäuser. Sie wird sich zunächst auf die Sanierungsaufgabe konzentrieren“, erklärt man bei der DDVG.ra
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