DDVG-Einstieg bei der FR zieht Stellenabbau nach sich

Donnerstag, 06. Mai 2004

Die Übernahme der "Frankfurter Rundschau" (FR) durch die SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) wird nicht ohne Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahl bleiben. Die DDVG, die 90 Prozent des Druck- und Verlagshauses Frankfurt übernimmt, zahlt nach unbestätigten Berichten rund 70 Millionen Euro für ihren Anteil. Die Zahl von gegenwärtig 1200 Beschäftigten soll offenbar so reduziert werden, dass von den derzeit knapp 1000 noch rund 750 Vollzeit-Mitarbeiter bei dem Unternehmen arbeiten.

Die Vereinbarung stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamts. Die DDVG betonte, sie verstehe ihren Einstieg "als Beitrag zur Sicherung der Pressevielfalt in Deutschland". Sie habe nicht die Absicht, dauerhaft Mehrheitsgesellschafterin zu bleiben und sei offen für die Beteiligung anderer Verlagshäuser.
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