DDV will WBZ-Unternehmen eine Heimat bieten

Dienstag, 29. Mai 2007
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Der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) will sich mit der Gründung einer neuen Arbeitsgruppe explizit für Unternehmen des Werbenden Buch- und Zeitschriftenhandels (WBZ) öffnen. 13 WBZ-Firmen haben sich jetzt nach HORIZONT-Informationen unter dem Dach des DDV zusammengeschlossen. Ziel ist es, mehr Transparenz in die Branche der Abo-Werber und -Verwalter (Volksmund: "Drücker") zu bringen. Auf der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe im Juni soll ein Ehrenkodex erarbeitet werden. Mitglieder der Arbeitsgruppe, die sich aus bisherigen und neuen DDV-Mitgliedern zusammensetzt, sind unter anderem Axel Springer, die "FAZ" sowie die drei WBZ-Unternehmen, die im Februar aufmerksamkeitsstark ihren Austritt aus dem WBZ-Verband inszeniert hatten: Intan Media, Presse-Union und Studentenpresse. Vorausgegangen war ein Streit um die Rolle der verlagseigenen WBZ-Firmen im Verband sowie um den Umgang mit der Vertriebsaffäre im Bauer-Verlag. Seitdem seien keine weiteren Unternehmen ausgetreten, so der WBZ-Verband auf Nachfrage. rp



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