DDB-Kreativer May: "Wir gehören im Kreativranking in die Top 5"

Freitag, 01. März 2013
Dennis May ist vor kurzem zum Geschäftsführer aufgestiegen (Foto: DDB Tribal)
Dennis May ist vor kurzem zum Geschäftsführer aufgestiegen (Foto: DDB Tribal)

Seit Anfang des Jahres ist Dennis May Mitglied der Geschäftsführung von DDB Tribal in Düsseldorf. In der neuen HORIZONT-Serie „Next Generation“ gibt er Einblick in seinen neuen Job. May, der erstmals vor acht Jahren als ADC Junior des Jahres von sich reden machte, kam 2006 von Jung von Matt/Alster zu DDB und hat es bis heute nicht bereut. „Hier hat es sich glücklicherweise immer so entwickelt, dass ich in die nächste Rolle hineingewachsen bin. Zumindest haben meine Chefs das so gesehen. Sowohl innerhalb der Agentur als auch für mich persönlich hat sich bei DDB Tribal in den vergangenen sechseinhalb Jahren so viel verändert, dass ich nie in einen Trott geraten bin. Es fühlte sich immer gut an.“ Mit seinen Chefs meint er den Chief Creative Director der DDB Tribal Group Eric Schoeffler sowie den weltweiten Network-Kreativchef Amir Kassaei. Beide haben seine Laufbahn maßgeblich mit geprägt: „Eric hat mir beigebracht, wie wichtig Kollaboration ist und immer die richtige Mischung an Kreativen ins Boot zu holen. Das war besonders bei unserem Telekom-Projekt „Move On“ eine sehr wichtige Erfahrung. Von Amir habe ich gelernt, wie man seinen Weg konsequent bis zum Ende geht, ohne sich von Nebenbaustellen ablenken zu lassen. Eben das große Ziel nie aus den Augen zu verlieren.“

Zu Kassaeis viel zitierter Forderung, dass Agenturen kreative Unternehmensberater sein müssen, sagt May: „Ich finde den Anspruch richtig, auch wenn ich nicht gern in einer Unternehmensberatung arbeiten würde. Egal ob kreativ oder nicht. Das hat für mich eine komische Konnotation. Aber Agenturen sollten ein ernstzunehmender Partner für ihre Auftraggeber sein und sich so intensiv wie möglich mit deren Kunden und Marktbedingungen auseinandersetzen. Wenn wir diesem Anspruch nicht gerecht werden, sind wir irgendwann nichts weiter als lustige Bildermaler und damit früher oder später überflüssig.”

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Das komplette Interview mit Dennis May lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe vom 28. Februar. In der Serie "Next Generation" ist bereits erschienen: Myles Lord, Geschäftsführer Kreation von Heimat, Berlin (HORIZONT 5/2013).

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May outet sich als großer Düsseldorf-Fan und bricht eine Lanze für die Kreativszene in der Rheinmetropole, die er als weniger verbohrt und deutlich unaufgeregter empfindet als in Städten wie Hamburg und Berlin: „In Düsseldorf geht man mit dem ganzen Werberdasein entspannter um als in anderen Städten. Vielleicht liegt es an der rheinischen Mentalität.“ Trotzdem ist auch May durchaus ehrgeizig, wenn es um berufliche Erfolge geht: „DDB Tribal gehört im Kreativranking ganz klar unter die Top 5. Und das Ziel des Düsseldorfer Büros ist es, einen größtmöglichen Beitrag zu dieser Platzierung beizutragen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit Arbeiten wie „Move On“ dieses Jahr gute Chancen haben.” bu
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